Manchmal braucht es nur einen Atemzug, einen
Moment des Innehaltens, bis sich etwas in uns bewegt. Wir stehen an einer
Schwelle – zwischen dem, was war, und dem, was kommen will.
Vorwärtsgehen kann schwierig sein.
Der Weg zurück ist vertraut, eingespielt, ein Pfad, den wir schon tausendmal
gegangen sind.
Er gibt Sicherheit, auch wenn er uns vielleicht nicht mehr guttut.
Das Neue dagegen liegt im Unbekannten. Es kann uns locken oder erschrecken, uns
in Staunen versetzen oder Angst machen.
Aber es ist meist das, was uns wachsen lässt.
Jeder Schritt nach vorn ist ein Wagnis. Manchmal
sind wir zögerlich, manchmal mutig und
manchmal begleitet von Zweifeln. Wir stolpern, verlieren kurz das Gleichgewicht,
fragen uns, ob wir richtig gehen –
und doch zieht uns etwas weiter.
Es ist dieses leise Wissen tief in uns, dass
der Weg zurück nur Altes bringt - alte Muster, alte Geschichten und alte
Sicherheiten.
Doch Leben will Bewegung. Und Bewegung geschieht immer nach vorn in Richtung
Zukunft.
Du darfst unsicher sein, ängstlich, aber auch
neugierig und vertrauensvoll.
Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben – Mut heißt, trotz der Angst
einen Schritt zu tun.
Jeder Schritt kann der Erste sein. Wenn du
innehältst, atmest und fühlst, wo du gerade stehst –
dann erkennst du:
Jetzt beginnt etwas Neues.
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